Halloween auf der Burg Ravensberg

 

Halloween auf der Ravensburg bei Borgholzhausen

Halloween wird seit 2010 regelmäßig am 31. Oktober auf der Burg Ravensberg gefeiert. Das Fest jedoch ist wohl um einiges älter als die Burg selbst:

Eine Erklärung zur Geschichte des Halloween-Festes ist, dass es seine Wurzeln im keltisch-angelsächsischen Samhain-Fest, dem Fest des Sommerendes, hat. Man glaubte, die Grenze zwischen dem Reich der Lebenden und dem der Toten sei in dieser Nacht besonders leicht zu überqueren, und die Verstorbenen würden in dieser Nacht als Geister umher wandeln. Um es den geliebten Verstorbenen leichter zu machen, zu Heim und Familie zurückzufinden, wurden Laternen in den Fenstern aufgestellt. Manch einer hatte jedoch auch Angst vor den Verstorbenen, z.B. weil er davon ausgehen musste, dass dieser Rache nehmen würde, und verkleidete sich, damit er nicht erkannt würde.

Der Name "Halloween" kommt aus Irland, in dem seit jeher am 31. Oktober der Tag vor Allerheiligen ("All-Hallows-Eve"), also die Eröffnung des Totenmonats November, feierlich begangen wird. Von dort kam es mit den zahlreichen irischen Auswanderern im 19. Jahrhundert in die Vereinigten Staaten und findet seit den späten 90er Jahren des 20. Jahrhunderts auch immer mehr Anhänger in Deutschland.

Auf der Burg Ravensberg können Kinder ab 7 bis 8 Jahren zusammen mit ihren Eltern gemeinsam Kürbislaternen basteln, Geistergeschichten lauschen, Stockbrot am Lagerfeuer zubereiten und den dunklen Bergfried besteigen. Für das leibliche Wohl sorgt die Burggsatstätte mit warmen Getränken und einer Tagessuppe.