Stiftung Burg Ravensberg - Geschichte und Natur im Teutoburger Wald

Die Burg Ravensberg (Ravensburg) bei Borgholzhausen, Stammburg des Ravensberger Landes

Offene Gartenpforte und offenes Brunnenhaus am  12. Juni 2016

Der Wettergott hatte eine Regenpause im nassen Juni eingelegt und war uns hold - bis fast zur letzten Stunde der Veranstaltung. Die Gartenfreunde dankten es ihm und uns mit regem Besuch und guter Laune, denn der Garten stand in voller Blüte. Die ersten Rosen verströmten einen betörenden Duft. Noch blühten die letzten Schwertlilien, die Pfingstrosen prangten in üppiger Pracht, die Bartnelken und Nachtviolen wetteiferten mit ihnen. Das alles war so recht nach dem Herzen der Besucherinnen und Besucher und natürlich auch unserer ehrenamtlichen Gartenbetreuerinnen, Frau Frau Gisela Haak und Ulrike Korelski. Sie sahen sich für ihre viele Mühe belohnt und erteilten gerne Auskunft.

Auf  großes Interesse stieß wie immer der Brunnen. Es bleibt nun einmal ein faszinierendes Erlebnis, den Wassereimer in der geheimnisvollen Tiefe des Wunderwerks aus dem Mittelalter verschwinden und nach einer Zeit gefüllt mit frischem Grundwasser wieder aus dem Dunkel des Berges emporsteigen zu sehen. Immer wieder fanden sich junge und nicht mehr ganz so junge Gäste, in das Tretrad zu gehen und nachzuempfinden, unter welchen Mühen die Bewohner der Burg vor fast tausend Jahren täglich frisches Wasser ans Tageslicht förderten. Unsere Brunnenfachleute  Manfrd Arlitt, Ernst Kille und Heiko Siegert hatten alle Hände voll zu tun und natürlich immer wieder Riesenspaß mit den Gästen.